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Podiumsgespräch: Lebensverhältnisse von Frauen in der Prostitution 

  • Beitrags-Kategorie:Allgemein

Der Alltag von Frauen in der Prostitution ist trotz ihrer gesetzlichen Legalisierung weiterhin durch Stigmatisierung und Ausgrenzung geprägt. Laut unterschiedlichen Studien sind sowohl physische als auch psychische Belastungen bei ihnen hoch. Ihre Wahrscheinlichkeit Gewalt zu erleben ist höher als bei der weiblichen Restbevölkerung.

In Form eines Podiumsgesprächs beschreiben Expertinnen aus Sozialwissenschaft und Sozialarbeit die Lebensverhältnisse von Frauen in der Prostitution, Motivlagen der Frauen für den Einstieg, sowie für den Verbleib in der Prostitution. Es wird auf das Spannungsverhältnis zwischen Freiwilligkeit und gesellschaftlichen wie rechtlichen Zwangslagen in der Prostitution.

Das Podiumsgespräch findet im Rahmen des 15-jährigen Jubiläums von SOLWODI Aachen und dem 10-jährigen Bestehens der Anlauf- und Beratungsstelle Lumina statt. 

Huschke Mau ist Historikerin, Autorin, Gründerin des Netzwerks Ella (einer Interessenvertretung für Frauen aus der Prostitution) und selbst ehemalige Betroffene von Prostitution.

Manuela Schon ist Fachreferentin für die lokale Koordinierungsstelle zur Umsetzung der Istanbul Konvention beim Kommunalen Frauenreferat der Landeshauptstadt Wiesbaden. Sie ist Sozialwissenschaftlerin mit besonderer Expertise zu Gewalt gegen Frauen.

A. Völl ist langjährige Mitarbeiterin bei SOLWODI Aachen im Bereich Sozialarbeit. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der niedrigschwelligen aufsuchenden Sozialarbeit mit Frauen in der Prostitution.

Maria Jordan ist Sozialarbeiterin und Leiterin der Fachberatungsstelle SOLWODI Aachen.

SOLWODI Aachen berät sowohl Frauen in der Prostitution als auch Betroffene von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung.